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Tierarzt-Fragen

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Welcher Tierarzt beantwortet Fragen zur Tiergesundheit im Internet?

Ein Groß der Tierärzte, die im Internet Fragen beantworten sind direkt durch Firmen gesponsert. So betreiben Große Tierbedarf Onlineshops sogar eigene Tierarzt Teams, die die Fragen der Tierhalter beantworten. Auch Tierfutterhersteller, sowie Hersteller von Tierarzneimitteln beantworten gerne Ihre Fragen rund um die Haustiergesundheit.

Unabhängige Tierärzte im Internet - keine Frage eine Seltenheit

Leider sind durch Tierbedarfsfirmen gesponserte Tierärzte in der Beantwortung Ihrer Fragen der Natur nach nicht unabhängig. Tierarzt.to möchte nun Ihre Fragen durch ein unabhängiges Tierarzt Team beantworten. Tierarzt.to finanziert sich über Google Adwords und ähnliche Kontextabhängige Werbung. Dabei kann Tierarzt.to nicht beeinflussen welche Tierbedarf Firmen auf der Seite Tierarzt.to werben (die Entscheidung über Tierbedarfs Werbung trifft Google). Durch die Google Adwords Werbefinanzierung wird sichergestellt, dass die Tierärzte von Tierarzt.to unabhängig antworten.

Wo können Sie Ihre Fragen einem Tierarzt stellen

Haben Sie Fragen an einen Tierarzt aus unserem Team z.B. Gesundheit von Hund, Katze, Hamster oder Wellensittich? Möchten Sie mehr über bestimmte Katzenkrankheiten oder Übergewicht bei Ponies erfahren? Hier können Sie nun Ihre Fragen exklusiv einem unabhängigen Tierarzt stellen.

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30 Antworten zu “Tierarzt-Fragen”

  1. Carola Müller sagt:

    Hallo,

    mein Kater (11 jahre) baut immer mehr Muskulatur ab. Während der dicke Bauch bestehen bleibt. Was kann das sein?

    Mit freundlichen Grüßen
    Carola Scholz

  2. tierarzt sagt:

    Hallo Frau Scholz,

    Im Internet kann man natürlich unmöglich eine Diagnose stellen. Muskelabbau beim Kater kann sehr viele verschiedene Ursachen haben. Es ist also eine gründliche Diagnostik beim Tierarzt notwendig. Mit 11 Jahren ist Ihr Kater nicht mehr ganz jung, da können möglicherweise verschiedene “Alterserkrankungen” wie Diabetes oder chronische Niereninsuffizienz für den Muskelabbau verantwortlich sein. Ist Ihnen sonst noch etwas an Ihrem Kater aufgefallen? Ist er z.B. apathisch oder trinkt er vermehrt Wasser und setzt mehr Urin ab? Sie sollten alle Beobachtungen, die Sie machen mit Ihrem Tierarzt besprechen, sie können wertvolle Hinweise für die Diagnose geben.

    Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kater alles Gute,
    Tierarzt

  3. Petra sagt:

    Hallo!
    Ich habe auch eine Frage an einen Tierarzt/eine Tierärztin und hoffe, dass man mir hier weiterhelfen kann…
    Unser 3-jähriger Rüde ist vor etwa 5 Wochen beim Toben an einem Fluss in eine Scherbe getreten. Die Wunde hat stark geblutet und wir haben einen Druckverband gemacht. Es hat am nächsten Tag zwar nicht mehr geblutet aber wir waren am nächsten Tag trotzdem zur Sicherheit bei einem Tierarzt. Nähen war nicht (mehr) möglich, da der Pfotenballen leicht angeschwollen war, aber er meinte mit einer Salbe + Verband und einer Spritze zur Vorbeugung einer Entzündung würde das bestimmt werden. Verbände haben wir noch ein paar Tage gemacht und dann für´s Spatzieren einen “Schutz-Schuh” besorgt. Immer mal wieder hat unser Rüde gehumpelt, dann wieder gar nicht usw. Wir sind davon ausgegangen, dass er zwischendurch zu viel getobt hat (haben ja versucht ihn zu bremsen, aber nicht immer ist das 100%ig gelungen) und daher ab und zu wieder gehumpelt hat.
    Ich habe gelesen, dass tiefe Schnitte ja von innen nach außen heilen müssten und dass es daher eine langwierige Geschichte sein kann. Außen ist die Pfote glatt zugewachsen und der Bereich, in dem der Schnitt war, ist etwas rötlich (von innen leicht verkrustet?). Unser Rüde leckt sich immer mal wieder an der Stelle, aber alles in allem wirkt er sehr fit und zeigt keinerlei Reaktionen, wenn man auf die Stelle drückt. Das Humpeln tritt außerdem eher nach Ruhephasen auf, was uns ein wenig verwundert.
    Nun zu meiner Frage: Wie lang wird es wohl dauern können, bis solch ein tieferer Schnitt wieder ganz verheilt ist? Wir machen eigentlich Agility mit unserm Süßen und hoffen, bald wieder damit starten zu können. Natürlich kommt das aber nicht in Frage, solange er nicht wieder vollkommen fit ist. Der Arme würde ja soooo gern mal wieder 100% geben! ;o)
    Ich weiß, dass soetwas natürlich immer genauer beim Besuch eines TA beurteilt werden kann. Aber so blöd das klingt - wir fahren ungern wegen jeder Kleinigkeit dorthin und können uns das momentan auch leider aus gegebenen Umständen nicht leisten (was sich hoffentlich bald wieder ändern wird). Wenn Sie aber sagen, dass unter den beschriebenen Umständen eine genauere Untersuchung durch einen TA unbedingt durchgeführt werden müsste, dann würden wir diesem Rat natürlich in jedem Fall nachkommen.
    Über eine kurze Antwort von Ihnen würden wir uns wirklich sehr freuen!
    Bis dahn also!

    Mit freundlichen Grüßen!
    Petra

  4. A. Friedrich sagt:

    Hallo liebes Tierarzt-Team,
    ich habe einen kastrierten Rüden (Kyptochide)beide Hoden, auch der in der Leistengegend sollen laut meinem Tierarzt raus sein. Nun hat er doch eine Hündin gedeckt und auch gehangen, kann es sein das er doch noch zeugungsfähig ist?
    Freundliche Grüße A. Friedrich

  5. tierarzt sagt:

    Hallo Herr/Frau Friedrich,

    wie lange war denn die Kastration her, als Ihr Rüde gedeckt hat? Wenn das kurz nach der Kastration passiert ist, kann es sein, dass noch genügend Testosteron produziert wurde, so dass er sich noch wie ein Rüde verhalten hat. Zeugungsfähig dürfte er dann aber nicht mehr gewesen sein. Selbst wenn beim Kryptorchiden der Hoden in der Leistengegend nicht vollständig entfernt wurde, kann dieser in der Regel keine lebensfähigen Spermien mehr produzieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tierarzt

  6. tierarzt sagt:

    Hallo Petra,

    zu Ihrer Frage kann ich leider wirklich wenig sagen, ohne den Hund gesehen zu haben. Prinzipiell kann es schon sein, dass eine Wunde sich oberflächlich zu schnell schließt, bevor sie in der Tiefe verheilt ist. Dass der Hund eher nach Ruhepausen Lahmheiten zeigt, wäre allerdings ungewöhnlich. Dass Ihr Hund noch an der Pfote leckt, spricht dafür, dass noch irgendein Problem vorliegt.
    Ich denke, mittlerweile wird sich die Sache in irgendeine Richtung geklärt haben.

    Ich wünsche Ihrem Hund alles Gute!
    Mit freundlichen Grüßen
    Tierarzt

  7. candymausi sagt:

    hallo ich habe eine frage..
    und zwar mein vater ist Metzger und hat letzte woche 2 schafe geschlachtet,und eines davon hatte die blauzungen krankheit..
    und dann hat mein vater meinem hund die gedärme gegeben,auch die vom blauzungenschaf
    und jetzt wollte ich ganz dringend wissen,ob das jetzt sehr schlimm ist???
    ich konnte die ganze nacht nicht schlafen ich mache mir solche sorgen,denn ich hänge sehr an meinem Hund,bitte beantwortet mir so schnell wie möglich diese frage!!
    ich weis echt nicht was ich machen soll

    mfg claudia

  8. tierarzt sagt:

    Hallo Claudia,
    die Blauzungenkrankheit wird von Mücken übertragen und ist nur für Wiederkäuer und hier besonders für Schafe gefährlich. Weder für Hunde noch für Menschen besteht eine Ansteckungsgefahr. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.

    Beste Grüße
    Tierarzt

  9. Tom sagt:

    HALLO;

    MEIN KLEINER PERSERKATER (CA 8-12wochen alt) hat am After einen runden, gesprengelten Auswuchs (sieht aus wie eine Kugel mit Pickel), laut “Verkäuferin” ist er entwuemt worden…
    Wie akut ist es, und was könnte das sein??

    Gruss,Tom

  10. tierarzt sagt:

    Hallo Tom, wie akut das ist, kann ich natürlich übers Internet nicht einschätzen. Hat der Kater denn Beschwerden oder ist Ihnen der Auswuchs nur so aufgefallen? Nach einem Wurmproblem klingt Ihre Beschreibung allerdings weniger. Sie sollten Ihren Kater einem Tierarzt vorstellen, wenn das Allgemeinbefinden des Katers gestört erscheint, sofort, wenn der Kater munter ist auf jeden Fall nach Weihnachten.

    Alles Gute für Ihren Kater und frohe Weihnachten
    Tierarzt

  11. Monja sagt:

    Hallo .
    Mein Hund (Beagle ,im märz 3 Jahre alt) leckt sich seit ein paar tagen immer die hintere linke Pfote.Die Pfote ist auch sehr rot, also so dadrinne ..Manchmal ‘knabbert’ sie auch an der phote.
    Ich bin mit meinem Hund eben spazieren gegangen im schnee und dann setzte sie sich auch 2x hin und leckte an ihrer Pfote.Ich weiß nicht was das sein könnte.

    & ich hätte noch eine Frage :)
    wenn man spazieren gegangen ist und man will von dem Hund das gestreute salz abmachen ,damit es sich nicht entzündet. Einfach mit einem Handtuch abputzen oder mit wasser oder wie ?
    es wäre echt super wenn sie meine Fragen beantworten könnten.
    vielen dank schon mal im voraus (=

    mfg. Monja Bringewatt

  12. Sieglinde Neher sagt:

    Hallo,
    was ist mit einer Hündin los wenn plötzlich die Hinterläufe Lähmungserscheinungen haben, d. h. Hund kann nicht mehr gut Treppe laufen, hoch springen, sackt beim Schwimmen hinten plötzlich ab, bekommt einige Zeit später epileptische Anfälle, uriniert in die Wohnung, stellt sich mit den Füßen in seine Schüssel, steht zeitweise immer in einer Zimmerecke, die Zunge kann sich plötzlich beim Saufen nicht mehr so gut bewegen usw. Unser Tierarzt sprach von einem Schlaganfall oder Blutgerinnsel im Kopf, evtl. Tumor? Sie hat gegen Schlaganfall u. Blutgerinnsel Medikamente bekommen, zwei Wochen schien es besser, dann nicht mehr. Was hätten Sie mit dem Tier gemacht? Gab oder gibt es da noch Hoffnung (12 Jahre alt).

  13. tierarzt sagt:

    Hallo Frau Bringewatt, wenn die Pfote schon entzündet ist, sollten Sie mit Ihrem Hund auf jeden Fall zum Tierarzt gehen. Es ist möglich, dass der Hund sich einen Fremdkörper eingetreten hat, der die Entzündung hervorruft. Dieser müsste dann unbedingt vom Tierarzt entfernt werden. Auch wenn die Entzündung “nur” vom Salz kommt, sollte die Pfote beim Tierarzt behandelt werden, denn solange der Hund weiter daran leckt, wird die Entzündung weiter in Gang gehalten.

    Zu Ihrer zweiten Frage: Wenn es sich der Hund gefallen lässt, entfernen Sie das Salz am besten mit Wasser, wenn nicht ist das Abputzen mit einem Handtuch aber besser als gar nichts.

    Alles Gute, Tierarzt

  14. tierarzt sagt:

    Hallo Frau Neher,
    nach Ihren Schilderungen könnte Ihr Tierarzt mit seiner Vermutung durchaus Recht haben. So plötzlich auftretende und unterschiedliche neurologische Symptome sind sehr ungewöhnlich und sprechen für eine ernsthafte Erkrankung. Man könnte zwar mit weiterführenden bildgebenden Verfahren (MRT oder CT) eventuell die Krankheitsursache herausfinden, diese werden jedoch für Tiere wenn überhaupt nur an sehr großen Tierkliniken oder Unikliniken angeboten. Selbst wenn eine Ursache herausgefunden wird, ist immer noch nicht klar, ob auch eine Behandlung möglich ist.
    Was ich mit dem Tiergemacht hätte oder wie die Aussichten für das Tier sind, kann ich ohne Untersuchung nicht sagen, ich denke aber, dass Sie bei Ihrem Tierarzt in guten Händen sind.
    Ich drücke Ihnen und Ihrer Hündin alle Daumen,
    Tierarzt

  15. Kathrin sagt:

    Hallo,
    ich hab vor 2 wochen einen hund an der autobahn aufgefunden. wie sich ergab ist dieser hund ein Saarloos-Wolfhund.Er ist sehr zutraulich und ich würde diesen hund auch sehr gerne behalten. nun meine frage: ich habe zwei katzen zu hause,würde die möglichkeit bestehen die tiere an einander zu gewöhnen?

    vielen dank im vorraus für ihre antwort

    mfg kathrin

  16. Anika Schmeller sagt:

    Unser Nachbarrüde wurde vor 5 Monaten kastriert. Nun hat er unsere Hündin gedeckt. Sie hingen auch zusammen. Kann noch etwas passieren??

    Ich bedanke mich für die Antwort–Anika

  17. Daniela sagt:

    Hallo liebes Tierarzt Team,

    ich war egstern mit meinem kleinen Zwerghasen (ca. 12 Wochen alt) beim Tierarzt… dieser hat im Kot eine sehr starke Kokzidienkonzentration festgestellt und meinte dass es sehr gut sein kann, dass das Tier in den nächsten Tagen tot da liegt. Er hat ihm Bocox oder so ähnlich gegeben. Das Kaninchen ist sehr aktiv, rennt rum, frisst und hat normale Kötelchen. Kann es trotzdem sein, dass es wirklich soooo schlecht um das Tier steht, wenn es eigentlich noch aktiv ist und normal isst? Ich habe solche Angst dass es in den nächsten Tagen stirbt.

  18. tierarzt sagt:

    Hallo Kathrin, ob es möglich ist, den Hund und die Katzen aneinander zu gewöhnen, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Es kommt z.B. darauf an, was für Erfahrungen der Hund mit Katzen gemacht hat, wie ausgeprägt sein Jagdinstinkt ist und wie die räumlichen Gegebenheiten bei Ihnen zu Hause sind. Da man bei einem Autobahn-Hund ja nichts über die Vorgeschichte weiß, sollten Sie bei der Vergesellschaftung sehr langsam und vorsichtig sein und sich gegebenenfalls Hilfe vor Ort suchen, da man die Situation nicht bewerten kann, ohne das Verhalten der Tiere tatsächlich zu beobachten.
    Für ein Gelingen der Vergesellschaftung kann leider keiner garantieren, ich wünsche aber viel Glück.

    Beste Grüße
    Tierarzt

  19. tierarzt sagt:

    Hallo Frau Schmeller, fünf Monate nach der Kastration kann nichts mehr passieren.

    Gruß, Tierarzt

  20. tierarzt sagt:

    Hallo Daniela, leider sieht man gerade Heimtieren oft erst sehr spät an, wenn es ihnen schlecht geht. Eine hohe Kokzidienkonzentration kann eine erhebliche Belastung für das Tier darstellen, so dass ernsthafte Komplikationen möglich sind, auch wenn das Kaninchen äußerlich gesund und munter erscheint. Ich hoffe, die Behandlung hat angeschlagen und dem Kaninchen geht es wieder gut.

    Grüße, Tierarzt

  21. Irmel sagt:

    Hallo Tierarzt-Team,
    ich habe eine Hündin (12 Jahre alt, sehr agil, Terrier-Mischling). Neunlich lag sie auf dem Boden jaulte mit verkrampften Beinen. Nach ein paar Momenten war alles vorbei…
    Was kann da passiert sein?

  22. Sandy sagt:

    Hallo liebes Tierärzte Team

    Soeben musste ich wieder einen Anfall meines Pferdes miterleben!
    Er hatte diese schon 3 Mal das erste Mal war es vor 5 Jahren dann letztes Jahr und nun Heute!
    Es ist immer um die gleiche Jahreszeit, April-Juni!
    Beim ersten Mal war es sehr warm und die Mücken waren böse. Ich ritt Dressur auf dem Platz, ganz normal. Auf einmal fing er mit den Vorderbeinen an, nach zu geben und mit dem Kopf zu schlagen.
    Ich stieg ab und wollte ihn in die Box führen, ich schaffte es nicht da er nicht mehr kontrollierbar war. Er rannte mich mit verdrehten Augen um und lief davon. Natürlich holte ich sofort Hilfe, meine Tierärztin war sofort zur Stelle und wir verfolgten ihn. Gott sei Dank lief er nach Hause und als wir dort ankamen war er wieder ganz normal. Nat. verschwitzt aber ohne Blessuren. Mein TA untersuchte ihn aber er war wieder der alte. Wir wussten nichts damit anzufangen und liesen es gut sein. Auch die Blutwerte waren normal.
    Nun letztes Jahr, wieder die gleiche Zeit.
    Es war am späten Nachmittag und wir wollten Springen, alles ganz ruhig und auf einmal fing er wieder mit den Vorderbeinen an nach zu geben. Wir brachten ihn dieses Mal sofort in die Box und dort begann dann ein Szenario. Er hatte Schweißausbrüche und es Schüttelte ihn, Muskel zittern und krampfen gehörten ebenfalls dazu. Mein TA gab ihm sofort eine Krampf lösende Spritze und Cortison. Ich kühlte seine Brust und Beine und massierte ihn mit Stroh. Es sah nicht gut aus für ihn aber dank der schnellen Reaktion meines TA schaffte er es! Meine TA dachte an einen Allergischen-Schock. Pollen - Spritzmittel oä.

    Heute: ich longierte ihn wie gestern auch, auf der Wiese.
    Als ich ihn nach 15 min. Galoppieren lies, gab es einen Schuss in der Nähe und er rannte aufgeregt im Trab herum. Ich versuchte ihn zu beruhigen, als er wieder zur Ruhe kam folgte ein 2ter Schuss. Dieses Mal galoppierte er los und schlug aus bis ich ihn nicht mehr unter Kontrolle bekam. Er schnaubte und begann zu zittern, letztendlich konnte ich ihn nicht mehr bändigen und er riss sich los. Raste mit der Longe auf der Wiese umher und kam letztendlich nach ca. 5-10 Min. wieder einigermaßen zur Ruhe. Als ich ihn einfangen konnte war er Schweißgebadet und noch immer zittrig.
    Im Stall war er dann etwas ruhiger aber das Zittern dauerte bestimmt nochmals 5 Min. ich kühlte ihm die Brust und Beine so gut ich konnte, erst als mein TA im Stall eintraf (das dauerte vielleicht 8 MIn.) war er ansprechbar. Er bekam dieses Mal nur Cortison und ein Sedativum!
    Wieder sind wir ratlos und denken es sind die Pollen oder ein Spritzmittel aber ich glaube es nicht mehr denn der Schuss, war dieses Mal der Auslöser und da er sehr sensibel ist, steigert er sich sehr schnell in die Sache rein und durch den Adrenalinschub denke ich kommt es dann soweit, dass er nichts mehr Kontrollieren kann. Das sind meine Vermutungen. Auch ab und an wenn er sich überfordert fühlt Verspannt er sich und man merkt dass er einmal vorne wegeknickt. Dies ist bei uns dann ein Alarmzeichen langsam mit ihm zu machen und am Besten ab zu steigen und ihn ins Dunkle zu bringen. Ich dachte auch schon an einen Eingeklemmten Nerv. Ich bin kein TA und wenn meine FTA mit ihrem Latein am Ende ist ……..wie soll ich es dann wissen. Vielleicht können Sie mir ja einen Tipp geben oder haben schon ähnliches gehört. Ich bin für alles dankbar und hoffe auf eine Antwort.
    Gruß Sandy

  23. Sonja sagt:

    Hallo lieber Tierarzt!
    Ich habe einen 3,5 Jahre alten, unkastrierten Dobermann-Rüden. Im Alter von knapp 6 Monaten (um genau zu sein im März) zeigte der Hund plötzlich starke Vergiftungserscheinungen (Hohes Fieber, Hinterhandschwäche, Apathie) da er einen Tag zuvor geimpft wurde fur ich sofort zum Tierarzt und es wurde ein T4-Wert von über 15 festgestellt. Wir gingen damals davon aus, dass der Hund Schilddrüsenhormone gefressen hatte. Er wurde mit Antibiotikern behandelt und brauchte ca. 4 Wochen bis die Werte endlich besser wurden. In der Zeit zeigte er ein übermäßiges Trinkverhalten.
    Genau ein Jahr später (wieder im März) zeigte der Hund erneut ein übermäßiges Trinkverhalten, Mattheit und Teilnahmslosigkeit. Ein Besuch beim Tierarzt ergab einen T4 Wert in Höhe von 6,4.
    Wieder bekam er Antibiotiker und seine Schilddrüse wurde per Ultraschall untersucht- Befund: unauffällig. Nach 4 Wochen fiel der Wert unter sein soll und war nach 6 Wochen wieder normal.
    Was soll ich sagen… Dieses Jahr im März… Genau das gleiche wieder! Jetzt haben wir (mein Tierarzt und ich) weiter Untersuchungen angestrebt und haben festgestellt, dass auch sein ACTH und sein Testosteron erhöht waren. Dies ließ den Schluss zu (jetzt quatsche ich nur meinem Tierarzt nach…) dass der Hund einen Defekt in der Hypophyse hat. Entweder in Form eines Tumors oder in Form einer Stoffwechselerkrankung. Jetzt ist beim letzten Bluttest rausgekommen dass sein T4-wert unverändert bei 6,9 liegt sein Testosteron aber deutlich gesunken ist (von 5,9 auf 0,8) Jetzt ist der Zusammenhang wieder dahin und wir sind genauso schlau wie vorher. In drei Wochen wird jetzt ein MRT durchgeführt welches sowohl die Hypophyse als auch die Schilddrüse begutachten soll (es gibt wohl auch Entartungen des Schilddrüsengewebes welches eine Defekt aufweisen kann- das wäre die Erklärung für den Wert und die unaffällige Schilddrüse).
    Vielleicht haben Sie ja noch eine Idee was die Ursache für die Symptome sein kann???
    Die bekannten Hormonerkrankungen scheiden alle aus, da er keine weiteren Syptome zeigt.

  24. tierarzt sagt:

    Hallo Irmel, da kann alles mögliche passiert sein, von einem kurzfristig “eingeklemmten Nerv” bis zu Epilepsie, es ist unmöglich, das aus der Ferne zu beurteilen. Ich hoffe, das war ein einmaliges Vorkommnis, ansonsten sollte Ihr Tierarzt den Hund gründlich untersuchen.

    Gruß, Tierarzt

  25. tierarzt sagt:

    Liebe Sandy, was mit Ihrem Pferd passiert, klingt in der Tat sehr ungewöhnlich. Für die Vermutung Ihrer Tierärztin, dass es sich dabei um eine allergische Reaktion handelt, spricht, dass die “Anfälle” offenbar nur zu einer bestimmten Jahreszeit auftreten. Allerdings müsste es sich dabei ja um ein nicht ständig vorhandenes Allergen handeln, da die Anfälle ja selten vorkommen.
    Es besteht auch die Möglichkeit, dass die “Anfälle” unterschiedliche Ursachen hatten, denn bei den ersten beiden Malen war die Ausgangssituation eher ruhig, während beim dritten Mal Unruhe durch die Schüsse entstanden ist. Vielleicht war es dieses Mal ein Kreislaufproblem?
    Alles in Allem klingt es so, als wären Sie bei Ihrer Tierärztin in guten Händen, gerade bei so selten auftretenden und seltenen Symptomen kann die Ursachenforschung sehr mühsam sein.
    Ich drücke Ihnen die Daumen,
    Tierarzt

  26. tierarzt sagt:

    Liebe Sonja, das sind so spezielle Probleme die eine besondere Diagnostik erfordern, dass ich von Weitem nichts über mögliche Ursachen sagen kann. Ich hoffe, das MRT bringt weiteren Aufschluss.
    Alles Gute, Tierarzt

  27. Miriam sagt:

    Hallo lieber Tierartz!

    Bei meiner Ratte Sushi(1 1/2 jahre) kommt seit 2 Tagen das auge raus so weit das es fast aussieht als ob es raus fällt!!!!
    Sie scheint auf diesem auge auch schon blind zu sein!Schmerzen scheint sie aber nich zu haben! Ich brauche ganz schnell hilfe!!

  28. tierarzt sagt:

    Hallo Miriam, bitte gehen Sie mit der Ratte sofort zum Tierarzt, es ist übers Internet nicht möglich, eine Diagnose zu stellen, aber Ihre Beschreibung klingt nach einem akuten Geschehen, das dringend behandelt werden sollte.

    Alles Gute, Tierarzt

  29. Miriam sagt:

    Hallo tierartz
    morgen fahren wir zum artz leider haben wir es heute nich geschafft da der tierartz in der nähe nich sooo lange offen hatte….
    das auge is vollständig ausgetrokned aba sie ist putz munter….muss sie jetz eingeschäfert werden wenn ihr auge weg is?weil sie is ja auch schon ziehmlich alt!?

  30. Sieglinde Neher sagt:

    Meine Anfrage vom 21. 01.2009, bitte Text löschen, da mein richtiger Name angegeben wurde und bei google unter meinem Namen erscheint mit dem Text. Das geht nicht, daß meine Daten dort erscheinen bzw. die Anfrage. Bitte sofort löschen.
    Danke S.N.

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